Unvergessen

Hagen

mein dicker Ochse, mein Herzenshund.

Der, der immer für Überraschungen gut war, der 13 Monate im Jahre gehaart hat, der dicke und zähe Sabberfäden ziehen und verteilen konnte und der mal richtig Dreck verteilt hat.

Aber auch der, der bedingungslos geliebt hat, der nichts im Rudel zu sagen hatte und trotzdem auf alle aufgepasst hat und der glaubte eigentlich auch nur havanesergroß zu sein.

Ihn beim letzten Tierarztbesuch zu begleiten, war einer meiner schwersten Gänge.

Er hat ein so großes Loch hinterlassen, dass es nicht möglich war, einen neuen großen Hund hier einziehen zu lassen.

Es hat über 7 Jahre gedauert, bis ich dazu bereit war


Paul

oder Pauli, oder Pullunder-Paul oder Pauli-Schmauli. Dem Anlass entsprechend wird er gerufen und als kastrierter Dackel-Yorkimix mit Papieren (?), lebt er seine Dackellaunen bei uns aus und hört sowieso nur nach eigenem Ermessen. Er war der erste kleine Hund und konnte mich mit seinem Charme, Charakter und seiner Ausdauer davon überzeugen, dass die "Kleinen", die ich immer belächelt hatte, vollwertige Hunde sind, wenn man sie nur läßt.

Mittlerweile ist er fast 16 Jahre alt, fast blind und taub, ein wenig dement und klapperig ist er auch. Aber er hat immer noch einen guten Appetit und an den kleinen Dingen in seiner eigenen Welt erfreut er sich und wedelt, was der Pauli-Propeller hergibt. Er braucht nun für alles etwas länger und mehr Ruhe und Schlaf. 

Am 12.12.2017 haben wir von Pauli Abschied genommen. Komplett blind, taub, inkontinent und dement konnte er nicht mehr am Alltag teilnehmen. Mit jedem Altersgebrechen für sich allein, hätten wir  vielleicht noch eine schöne Zeit verbringen können, aber die Gesamtheit hat ihn zeitweise vor unlösbare Probleme gestellt.

Käthe

Cacharel from house of Delight 

 28.10.2005-22.07.2020

 

war meine erste Havaneserhündin.

Aus der kleinen Prinzessin ist ziemlich schnell "Ihre königliche Hoheit“ geworden.

Sie hatte "ihr" Rudel im Griff.

Ihr Wort war das unanfechtbare Hundegesetz.

Dabei war sie immer fair und gerecht, sie brauchte eigentlich nie Körpereinsatz zu zeigen. Sie war ja auch die Kleinste, einen Kampf hätte sie niemals gewonnen. Sie hat halt vorrausschauend das Rudel geführt. Außenstehende haben selten gemerkt, wenn das Käthele gerade mal was klären musste.

Mit etwas über 12 Jahren und fortschreitenden Krebs, hat sie dann das Rudel an Iggy übergeben, die allerdings bis zum Schluß immer wieder bei Käthe Rat gesucht hat. Jedenfalls kam es mir so vor. 

In jungen Jahren hat sie sich den Spitznamen Rakete erhalten, weil sie wie ein Irrwisch gerannt ist, wenn sie ihren "Flitz" bekommen hat.

Käthe hat mir noch so einiges beigebracht, was in keinem Hundebuch über Zucht, Geburt und Aufzucht steht.

Sie hat mir den Beginn meiner Zucht so sehr vereinfacht.

Gute Reise, kleine Rakete und grüß mir die Anderen

 

 

Untersuchungen

CEA / PRA / Kat. - frei , PL - frei

Hämophälie -frei

 

Ausstellungserfolge 2010

Frankreichsieger

Bundesadventsieger

Christmas Winner

2009

Weserbogen-Goldpokal

Europe Grand Prix Winner

BOB -Wolfenbüttel

Euro Dog Sieger

Best of Best Juni '09

2007

Champions Grand Prix

Welt Sieger Schau

Bundesadventssieger

 

Championate

Internationaler Champion

Nationaler Champion

Ehrenchampion

Ehrenchampion Bronze

 



Mini-Katz

Mini-Katz hat bei einer Bekannten Futter und Obdach gesucht und bei uns gefunden. Sie war zu Beginn sehr scheu, ließ sich von uns Menschen nicht anfassen, hat aber von Anfang an die Hunde geliebt.

Sie ist eine typische Katze: mal launisch, verschmust, verschlafen, mal ein paar Tage außer Haus...

Das einzig, wirklich Konstante bei ihr ist, ihr Irrglaube, dass sie die Tochter von Hilde ist. Wenn sie zu Hause ist, dann liegt sie meist eng an Hilde gekuschelt. Und nachts schläft sie neben Hilde im Bett, allerdings nicht ohne vorher bei Hilde zu nuckeln und dann zufrieden einzuschlafen.

Nach fast 13 Jahren mussten wir die Entscheidung treffen, Mini-Katz gehen zu lassen. Ihre seit langem bestehende Herzinsuffizienz hat sie so sehr geschwächt und belastet, dass sie nicht einmal mehr mit Hilde kuscheln konnte.

Mach's gut Mini-Katz

 

 

 


James

James zog kurzfristig bei uns ein, nachdem er als "Pflegekater" das Herz von Hilde und den anderen im Sturm erobert hat. Er ist der ruhende Pol im Katzenrudel, er mag keine Zankereien und Streß. Da geht er dann lieber auf die Jagd und das kann er. Er ist unser Jäger, der stolz und freudig seine Beute vor die Haustür legt. Dass das dann keine Freudenschreie sind, die von uns kommen, kann er gar nicht verstehen. Er hat es schon bis in die Zeitung geschafft, da sich ein Mitbürger unseren James fast 4 Monate  'unter den Nagel gerissen hatte'. Eine Zeit in der wir nach ausgiebiger Suche schon das Schlimmste befürchteten. Aber mit den Herbstferien wurde er dann wohl wieder frei gelassen, warum wohl....? Und so kam er dann für wenige Tage ins Tierheim und somit wieder zu uns. Mittlerweile sind auch alle unsere Tiere bei Tasso registriert.

 

James, der Schlingel ist abgewandert, warum? Keinen Ahnung, ihm war wohl danach. Er wohnt jetzt 100m Luftlininie auf der anderen Straßenseite mit anderen Katzen, Hunden und Pferden, sowie jede Menge Beutetiere im Stall. Wir haben ihn natürlich mehrfach wieder nach Hause geholt und versucht hier zu halten. Allerdings ohne Erfolg, er läuft immer wieder zu seinem neuen Wahl-Zuhause.

Mit den Bewohnern des Hofes ist abgesprochen, dass er dort leben darf.

 


Floyd

Nachdem unser Kater Tigreton Gift gefressen hatte

und James verschwunden war, fehlte eindeutig 

eine Katze. Lange suchen mussten wir nicht, da

ein guter Freund gerade einen Wurf BKH hatte.

So wurde Floyd ausgesucht und zog bei uns ein.

Er ist wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte,

aber ein super lieber und wunderschöner Kater. 

Aber selbst er hat schon mal eine Maus mit nach 

Hause gebracht. Dummerweise ließ er sie dann im

Haus frei....

Floyd lebt nicht mehr.

Er hat einen -für uns unerklärlichen- Ausflug an der Hauptstraße unternommen und wurde angefahren. Er erlag seinen Verletzungen vor Ort. Dank netter und tierlieber Menschen, konnten wir Abschied von Floyd nehmen und ihn beerdigen